Altenheim Maria Rast Herford

Seelsorge und Ethik

Seht die Wohnung Gottes unter den Menschen. Er wird in ihrer Mitte wohnen.

Ofb. 21.3 

 

Trost, Hoffnung und Versöhnung sind die Stichworte der seelsorglichen Begleitung- nicht immer sichtbar, aber spürbar in Gottesdiensten und Andachten (auch für Menschen mit Demenz), im Raum der Stille, in der Wallfahrtskapelle im Garten und- im Miteinander!

 

Unsere im Haus lebenden Ordensschwestern, ausgebildete Seelsorger und die Pfarrer der Gemeinden übernehmen, wenn gewünscht, die empathische Begleitung unserer Bewohner und Angehörigen und unterstützen sie dabei  unumgängliches Schicksal zuzulassen, um Verlorenes zu trauern und Zuspruch im Glauben zu finden.

 

Unsere Hauskapelle steht jedem Besucher auch außerhalb der Gottesdienstzeiten selbstverständlich zur Verfügung. Regelmäßig finden im Haus ethische Fallgespräche statt. In außergewöhnlichen Situationen und Krisen wird dann im gemeinsamen Miteinander von Angehörigen, Ärzten und Mitarbeiter versucht, herauszufinden, was den mutmaßlichen Willen des Betroffenen wohl am ehesten entspricht. 

Schwester Prathibha
Schwester Cecil

Birgit Glückert

Birgit Glückert ist seit 13 Jahren im sozialen Dienst und Beraterin für ethische Fragen im Gesundheitswesen:

 

„Häufig erleben Angehörige ihre Einbeziehung sehr positiv, weil sie erfahren, in welch verantwortungsvoller Weise das Fallgespräch geführt wird. Das Erfahren eines würdevollen, fürsorglichen und differenzierten Umgangs mit existentiellen Fragen kann – im Gegensatz zur Einschätzung von medizinischen Argumenten – von den Familienmitgliedern auf der Basis ihrer bisherigen Lebenserfahrung beurteilt werden.”

Adrian Koczy

Adrian Koczy ist seit 20 Jahren in Maria Rast, Pflegedienstleiter, stellvertretender Heimleiter und Diakon:

 

„Seelsorge hat ihren Grund in der Liebe Gottes zu den Menschen. Sie geschieht im engen Zusammenhang von Tradition und Situation, ist aber eigentlich unabhängig von der Religiosität. Seelsorge bedeutet für mich und unser Haus, direkten Kontakt mit dem Menschen und aufrichtige Anteilnahme.”

Gregor Wittek

Seelsorglicher Begleiter, Krankenpfleger und Gerontopsychiatrischer Fachpfleger. Gregor Wittek arbeitet und engagiert sich seit 1998 in unserem Haus.

 

„Glauben leben mit Kopf, Herz & Hand, so hieß das Motto meiner Ausbildung zum seelsorglichen Begleiter im Jahr 2013. Ein offenes Ohr, ein haltende Hand, Zeit für den besonderen Moment sowie spontane Gespräche, aber auch tiefgreifender Austausch über Trauer, Angst, Freude und Hoffnung prägen meine Kontakte und geben mir Kraft für diese Tätigkeit.”


Unsere Kapelle